Das Modul "Umweltmediation" hat mich schon bei der Kurzbeschreibung angesprochen. Ich konnte bisher in meinem Studium noch kein vergleichbares Modul besuchen und möchte in nun noch etwas Neues lernen.
Ich habe schon viel von Mediation gehört und gelesen, mich aber nie genauer mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich denke, in der Mediation liegt enorm viel Potenzial zur friedlichen Konfliktlösung und zu einer angemessen Gesprächskultur.
Ich schätze es sehr, dass das Modul auf Deutsch durchgeführt wird, da ich denke, dass ich später am ehesten solche Gespräche auf Deutsch führen muss und die Wortwahl und die Formulierung entscheidende Rollen spielen.
Im Allgemeinen finde ich es in der heutigen Zeit enorm wichtig, eine gepflegte Aussprache zu haben und bewusst formulieren zu können. Viele Konflikte gründen meiner Meinung nach auf klassischen Missverständnissen, welche durch unklare Ausdrucksweise zustande kamen.
Das ganze gepaart mit dem Aspekt der Umwelt und den Konfliktpotentialen in diesem Metier wird mir hoffentlich eine gute Grundlage für meinen weiteren Ausbildungs-/Arbeitsweg geben. Es gibt sehr viele unterschiedliche Richtungen innerhalb dieses Feldes, wo Konflikte auftreten können. In welche Richtung es mich genau verschlägt, weiss ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Ich erhoffe mir, in diesem Modul zu lernen, wie ich Konfliktpotenziale erkennen kann, ein Gespräch solide zu führen und bewusster zu formulieren. Ich denke, dies sind Kompetenzen, die wir vor allem in den geplanten Rollenspielen erlernen und üben können. Deshalb erachte ich diese als sehr wertvoll. Ich finde es zudem gut, dass das Modul nicht so unter Zeitdruck steht, wie andere, sondern wir uns Zeit nehmen können, die Gedanken zu verschiedenen Situationen auszutauschen und auch für uns selbst zu reflexieren.
Persönlich habe ich in letzter Zeit einige Konflikte ausgetragen. Ich habe mir im Zuge des ersten Modulblocks Gedanken zu meinem Verhalten gemacht. Mir ist aufgefallen, dass ich sehr schnell in einen "Selbstschutz-Modul" verfalle. Jedoch kann ich in unterschiedlichen Situationen mich entweder zurückziehen oder auch voll auf Angriff gehen. Ich bin gespannt, was ich noch so alles über mich selbst erfahren werde im weiteren Verlauf des Moduls.
Ich bin motiviert für die kommenden Blöcke und freue mich auf viele spannende Diskussionen und Erfahrungen.
Liebe Carmen, Danke für Deine Einschätzungen. Ich glaube, im Grossen und Ganzen decken sich unsere Erwartungen. Ich finde Deine Punkte der friedlichen Konfliktlösung und der angemessenen Gesprächskultur extrem wichtig. Hier könnte man noch hinzufügen, dass neben einer klaren Ausdruckweise auch ein aktives Zuhören gelernt sein muss. Wenn ich so darüber nachdenke, müsste es eigentlich in jedem Studiengang ein Pflichtmodul zur gewaltfreien Kommunkation geben, entweder als allgemeines Thema oder wie bei uns zu studiengangs-spezifischen Problemstellungen.
AntwortenLöschenLiebe Hanna
Löschen....eigentlich sollte man das meiner Meinung nach schon viel früher lernen - Ich-Botschaften, aktives Zuhören etc. kann man ja auch schon in der Primarschule lernen. Ich bin also ganz Deiner Meinung!
Liebe Carmen, vielen Dank für diesen positiven Blog! Mein Ziel ist es wirklich, dass ihr sehr viel auch für den Alltag lernen könnt in diesem Modul. Das eigene Verhalten zu reflektieren und dann einmal bewusster an einen Konflikt heranzugehen ist sicher ein ganz wichtiger erster Schritt. Es freut mich, dass du dafür so offen bist! Liebe Grüsse, Petra
AntwortenLöschenLiebe Carmen
AntwortenLöschenDanke für deinen interessanten Beitrag.
Dass viele Missverständnisse auf unklarer Kommunikation beruhen, finde ich eine wichtige Erkenntnisse und finde deshalb, wie du schreibst, den Aspekt der bewussten Kommunikation sehr spannend an diesem Modul.
Ich freue mich schon auf deine weiteren Beiträge!
Liebi Carmen
AntwortenLöschenMir ist zu deiner Aussage, dass viele Konflikte durch Missverständnisse/ unklare Ausdrucksweisen entstehen gerade spontan in den Sinn gekommen, dass bei den heutigen modernen Kommunikationsmitteln solche Missverständnisse sogar noch zunehmen. Dies zeigt, dass eine korrekte Formulierung und vor allem der direkte face-to-face Austausch nicht etwa an Wichtigkeit verlieren, sondern sogar noch wichtiger werden, da die Chance für ein Missverständnis z.B. über Whatsapp zunimmt. Und gerade im Arbeitsalltag sollten solch unnötige Konflikte meiner Meinung nach vermieden werden. Ich messe ausserdem der Mimik bei einem Gespräch viel Bedeutung bei und das geht in einem Whatsapp verloren. Wenn man die Mimik der adressierenden Person sehen würde, würde man vielleicht vieles gar nicht erst missverstehen.